Frauen sollen gratis arbeiten? In Oberösterreich ist das Realität.
Am 21. Oktober war „Equal Pay Day“ im Bezirk Schärding. Ab diesem Tag arbeiten Frauen, statistisch gesehen, gratis.
Oberösterreich weist eine extreme Einkommenslücke zwischen vollzeiterwerbstätigen Männern und vollzeiterwerbstätigen Frauen auf. „Die SPÖ Frauen werden nicht müde darauf aufmerksam zu machen, dass sich viele Frauen die Teilzeitarbeit nicht aussuchen und aufgrund der Betreuungspflichten die Stunden reduzieren müssen. Aber vergleicht man nun die Zahlen der Vollzeiterwerbstätigen, dann sieht die Situation keineswegs besser aus!“, so Landesfrauenvorsitzende LAbg.e Renate Heitz.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
Am 23. Oktober 2026 ist Equal Pay Day in Oberösterreich. Im Bezirk Schärding fand dieser am 21. Oktober statt. Im Schnitt verdienen Frauen in Oberösterreich 19,1 Prozent weniger als Männer, in Schärding sind es (sogar) 19,6 Prozent Lohnunterschied. Das heißt, Frauen arbeiten bis Jahresende im Vergleich zu Männern 72 Tage gratis. Das muss sich ändern!
„Wir dürfen die Augen vor der Realität im Bezirk Schärding nicht verschließen. Frauen in unserem Bezirk leisten hervorragende Arbeit, ob in der Betreuung, im Beruf oder zu Hause. Sie verdienen dafür nicht nur Respekt, sondern endlich den gleichen Lohn für gleiche Arbeit und zwar an 365 Tagen im Jahr, so SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Brigitte Rienesl.“
„Wir wollen nicht länger darum bitten gleich entlohnt zu werden, es ist unser Recht!“ fordert Landesfrauenvorsitzende LAbg.e Renate Heitz.
Noch weitere 100 Jahre auf Lohngerechtigkeit warten? Nein, danke.
Die SPÖ Frauen Oberösterreich setzen sich ein für:
- Gerechte Entlohnung in Pflege-, Sozial- und Bildungsberufen
- Rechtsanspruch auf kostenfreie Kinderbildung ab dem 1. Lebensjahr
- Gerechte Aufteilung der Karenzzeiten
- Unterhaltsgarantie für Alleinerziehende