Frühstück mit…
Frühstück mit Reinhold Entholzer und Alois Stöger
Schärding. Ranshofen. Zu einem offenen Frühstück in die Hoftaverne nach Ranshofen lud die SPÖ im Wahlkreis Innviertel. Während die Gäste gemütlich frühstückten, unterhielt sich Landeshauptmann-Stellvertreter Entholzer mit Infrastrukturminister Alois Stöger über Themen, die für das Innviertel und darüber hinaus von besonderem Interesse sind.
Es war naheliegend, dass sich die Gespräche aufgrund der Anwesenheit von Minister Stöger über den öffentlichen Verkehr und die Gesundheitsversorgung im Innviertel drehten. Im Innviertel, das täglich den Strom tausender Pendler zu bewältigen hat, ist das Bedürfnis nach Mobilität im öffentlichen Verkehr groß. Auch wenn der Hauptstrom der Pendler nach Wels und Linz ausgerichtet ist, war auch die bessere Anbindung des Bezirks Schärding in Richtung Salzburg ein Thema. LHstv. Reinhold Entholzer ist froh, dass es einen Landtagsbeschluss über 2019 hinaus über den Erhalt aller vier Nebenbahnen im Land OÖ gibt. „Es ist sinnvoll, dass die Hausruckbahn bei der ÖBB bleibt. Das Land muss sich jedoch bei den notwendigen Investitionen beteiligen“, so Entholzer auf die Frage der Zukunft der Hausruckbahn eines Schärdinger Bürgers, der täglich mit dem Zug von Schärding nach Ried pendelt. Zur Abfederung der Verzögerung der Umsetzung des Verkehr-Konzeptes im Innviertel, hat Entholzer Bestellungen auf der Schiene, z.B. Zugbestellungen auf der Passauerstrecke, vorgezogen.
BR Stadler fordert klaren Auftrag an das Rote Kreuz
Beim Thema gute regionale Gesundheitsversorgung und gute Erstversorgung nach einem Unfall ließ BR Werner Stadler mit der Forderung nach dem klaren Auftrag an das Rote Kreuz das Krankenhaus in Schärding anzufahren, aufhorchen. „Die Patienten haben den Eindruck, dass das Krankenhaus Schärding nicht immer die erste Wahl bei der Anfahrt ist“, berichtet BR Stadler über Gespräche und Meldungen von besorgten BürgerInnen. „ Bei allen Gesprächen mit den BürgerInnen stand der Wunsch nach einer guten regionalen medizinischen Grundversorgung, rasche Erstversorgung und die Pflege der Leute in der Region im Vordergrund, so Stadler abschließend.
Weitere Themen waren die Forderung eines Studententicket, die Problematik mit 3:2 Regelung im Schulverkehr, Maßnahmen zum Hochwasserschutz und die Breitbandmilliarde für den ländlichen Raum.